Iaido News

Prinzipien und Ziele der Iaido-News

Wie ja bereits im Beitrag “Die Stunde Null” deutlich wurde, hat die Iaido-News im Laufe der letzten 15 Jahre eine beständige Wandlung erlebt. Nicht nur das Design, auch die Macher und nicht zuletzt auch die Einstellung der Förderer und Gönner zur Iaido-News hat sich das eine oder andere mal drastisch geändert. Daher wollte ich einmal für mich erkunden, was eventuell gleich geblieben ist und was ich mit der iaido-news auch in Zukunft verbinde. Mit- und Zusammenarbeit:

Von Anfang an war klar, dass die Iaido-News auf Mit- und Zusammenarbeit angewiesen war. Eine gutes Projekt kann halt nur selten im Alleingang gelingen, sondern braucht die unterschiedlichen Sichtweisen und den gegenseitigen Respekt vor anderen Meinungen. Die Atmosphäre innerhalb der Redaktion spiegelte das immer wieder. All die wilden Redaktionssitzungen waren nie nur chaotisch, sondern immer auch kreativ und inspirierend. So denke ich, dass auch die neue Iaido-News diese gute Atmosphäre wiederspiegeln wird.

Selbst- und Eigenverantwortung des Redakteurs:

Trotz einer guten Teamarbeit hängt die Qualität jedes Beitrag natürlich vom Autor ab. Auch wenn es bei Redaktionssitzungen natürlich Diskussionen und Verbesserungsvorschläge gab, für den Inhalt jedes Artikel ist der Autor verantwortlich. Das Mittel der Redaktionssitzung hat sich in der Vergangenheit bewährt und sofern es sich weiterführen lässt, werden wir dieses Mittel auch in Zukunft, quasi zur Qualitätssicherung beibehalten. Trotzdem ist es so, dass die Meinung eines Autors nie die Meinung der gesamten Redaktion wiederspiegeln kann. Somit ist die Eigenverantwortung des Redakteurs gefragt. In der bisherigen Redaktionspraxis habe ich es nie erlebt, dass ein Redakteur seine Kompetenzen bewusst überschritten hat.

Kritik:

Natürlich gibt es zu jeder Meinung auch eine andere Sichtweise. Es geht also um die Kunst der Beurteilung, des Auseinanderhaltens von Fakten, der Infragestellung, was (zumindest bei wikipedia) die Definition von Kritik ist. Jegliche Form von Diskussion bedarf also der Vorrausetzung mit Kritik umzugehen, sozusagen der Kritikfähigkeit. Bisher war die Möglichkeit sich auseinanderzusetzen nur in Form von Leserbriefe oder des Schreibens von Artikel möglich. In Zukunft ist das durch die Kommentarfunktion um ein vielfaches einfacher und von uns auch ausdrücklich so gewünscht.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass nicht jeder Kommentar auch gleichzeitig Kritik ist. Im Falle von unsachlicher oder persönlich beleidigender Kritik, oder gar Pöbeleien behalten wir uns als Redaktion das Recht vor, diese Kommentare zu löschen. Jegliche Form sachlicher und konstruktiver Kritik hingegen wird von uns jederzeit Ernst genommen werden.

Diese drei Punkte, Mit- und Zusammenarbeit, Selbst- und Eigenverantwortung des Autors und der Mut zur Kritik und zur Kritikfähigkeit waren bisher immer ein Markenzeichen der Iaido-News und sollten es auch in Zukunft sein.

Ziele:

Was sind aus meiner Sichtweise, die Ziele des Konzept Iaido-News, sei es in geschriebener oder elektronischer Form. Größtenteils deckt sich das mit dem was Hajo in seinem Beitrag “Die zweite Wiedergeburt” schon angesprochen hat. Ich möchte es jedoch noch etwas zugespitzter formulieren. Es geht mir nicht um Verbands- oder Vereinszugehörigkeit oder (nennen wir es doch ruhig mal beim Namen) von welchem Lehrer man trainiert wird. Meiner Meinung nach liegt der Unterschied nicht darin, von Wem man Was lernt, sondern zwischen denjenigen, die bereit sind über den Tellerrand (oder vielleicht eher die Dojotür) zu schauen und denjenigen, für die der Horizont an der Dojotür endet. Letztere wird das Konzept der Iaido-News, ob in geschriebener oder elektronischer Form nicht anzusprechen vermögen. Allen anderen wünsche ich viel Spass beim Lesen und Diskutieren der Artikel. Den das ist neben der Information, dem Bilder kucken oder der Diskussion vielleicht sogar der wichtigste Aspekt. Wir machen das nicht weil wir müssen, sonder weil es einfach Spass bringt.

Kommentare

Keine Kommentare
Anzeige
Anzeige